Der Mops
Herkunft
Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt als Kaisershund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.
Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Ostindischen Gesellschaft in die Niederlande. Von dort breitete er sich in den Salons der Damen aus, von wo aus er auch als Beigabe in die Malerei gelangte, so zum Beispiel in das Bildnis der Marquesa de Pontejos von Francisco de Goya, oder als historischer Begleiter einige Berühmtheit erfuhr, wie zum Beispiel Fortuné , der Mops von Joséphine de Beauharnais; um 1900 wurde er dort von dem Pekinesen abgelöst. Ab 1918 kam es zu einem neuen Aufschwung seiner Rasse als Modehund.
Wesen
Dieser robuste, kompakte und kleine Hund ist ein angenehmer Begleithund. Die FCI beschreibt das Wesen so: Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft . Da er zu Übergewicht neigt, ist eine ausgewogene Ernährung ausgesprochen wichtig. Der Mops ist sehr mutig und unterschätzt oft Gefahrensituationen, z. B. auch mit anderen Hunden, da er ihm entgegengebrachte Aggressionen oft nicht richtig deuten kann.
Quelle: Wikipedia
Allgemeine Erscheinung: Der Mops ist ein kleiner kompakter Hund. Sein Körperbau gleicht einem kleinen, quadratischen und gedrungenen Muskelpaket. Man nennt dies auch „multum in parvo„ also viel Masse auf kleinem Raum.
Fell: Es soll fein, glatt anliegend, weich, kurz und glänzend sein. Niemals darf es hart oder struppig sein. Es gibt drei Farben: beige, schwarz und steingrau. Wobei es bei beige noch Abstufungen in apricot gibt. Beige Möpse haben eine tiefschwarze Maske.
Ohren: Der Mops hat feine kleine samtige Ohren, die tiefschwarz sind. Es gibt zwei Formen, das Rosen und das Knopfohr. Die Ohrmuschel ist bei beiden Formen gut bedeckt.
Augen: Sehr dunkel und glänzend. Sie sind gut eingebettet und auf keinen Fall vorstehend.
Rute: Ist ein besonderes Merkmal des Mopses. Sie soll möglichst doppelt geringelt, gut hoch angesetzt über dem Rücken getragen werden.
Schulterhöhe: Der Standard der FCI weist eine Höhe von 25-30 cm aus. Nicht selten sind aber Rüden noch etwas größer.
Herkunftsland: China
Gewicht: Im Rassestandard der FCI ist ein Idealgewicht von 8 bis 10 kg festgelegt.
Lebenserwartung: 15 / 16 Jahre.
Charakter des Mops: Der Mops ist ein lebenslustiger, vitaler Kleinhund. Er ist ein Clown, ein Seelentröster, ein Kinderkumpel. Er macht alles um seinem Herrchen zu gefallen. Er liebt es der Mittelpunkt zu sein und immer und überall dabei sein zu dürfen. Läuft es mal nicht nach seiner Nase ist er beleidigt wie eine Diva. Man kann sich aber schnell wieder mit ihm versöhnen. Er ist seinen Artgenossen und Menschen gegenüber völlig aggressionsfrei. Der Mops hat keinen Jagdtrieb und hört im Allgemeinen sehr gut. Als Wachhund ist er ungeeignet, würde er doch jeden Einbrecher freudig begrüßen. Er ist zwar kein ausgesprochener Kläffer, kann aber seiner Empörung lautstark Ausdruck verleihen. Obwohl er seinen Menschen hingebungsvoll liebt, ist er überglücklich einen oder mehrere Möpse in seiner Umgebung zu haben. Durch Grummeln, Grunzen, Brummen verleiht er seinem Gemütszustand eine ganz besondere Note. Man hat einen ständigen Begleiter und das ist wörtlich zu nehmen.